Die Fehmarnsundbrücke 2.0

Im März hatte ich ja angekündigt, dass ich noch einmal an den Fehmarnsund zurückkehren wollte. Der geänderte Sonnenstand sollte auch eine neue Perspektive auf die Fehmarnsundbrücke ermöglichen. Anstatt im Juni zu fahren, habe ich mich nun schon im Mai auf den Weg gemacht.
Die Anfahrt war wie immer ziemlich simpel….die Brücke liegt verkehrstechnisch einfach günstig. Der Weg zum vermeindlichen Fotospot gestaltete sich allerdings etwas schwierig. Der kleine ehemalige Fähranleger mit dazugehöriger Mole ist im Privatbesitz. Dort gibt es eine kleine Marina, durch die der Weg zur Mole führt.
Allerdings half in meinem Fall eine freundliche Nachfrage bei der Besitzerin, die wohlwollend die Erlaubnis erteilte, den Privatweg zur Mole nutzen zu dürfen.

Kamera: Sony α7R
Objektiv: Sony 16-35mm/4,0 ZA OSS Vario-Tessar T* FE Zeiss
Filter: Lee ND 0.6 / Hitech 0.6 Reverse Grad Filter
ISO 100
f 22
13 sek.
18 mm

Von der Mole hatte man dann aber wirklich einen perfekten Blick auf die Brücke. Für den Vordergrund gibt es dort mehrere Objekte – ich habe mich an diesem Abend für einen etwas in die Jahre gekommenen Duckdalben entschieden, hinter dem an diesem diesem Abned die Sonne unterging.

Zeitraffer inklusive

Übrigens – an diesem Abend habe ich auch meine a6300 mitlaufen lassen…..500 RAW-Aufnahmen hat es für diesen 19 Sekunden Zeitraffer gebraucht.
Zwischen den Fotos lagen jeweils 5 Sekunden. Belichtet wurde mit 2,5 Sekunden, um die unruhigen Wellenbewegungen etwas zu minimieren. Erreicht habe ich die Belichtungszeit mit einem ND 1.8 Filter an einem 16mm (1:1.4) Objektiv bei f14 und ISO 100.